Saxophon

Prof. Mag.art. Gerald Preinfalk


Er wurde in Oberösterreich geboren. Zunächst spielte er Klarinette in der Blasmusikkapelle seiner Heimatstadt Zullisen. Aus Neugierde begann er, sich mit dem Saxophon zu beschäftigen, und widmete sich dem Jazz, der zeitgenössischen klassischen Musik und dem Komponieren. Er absolvierte Studienaufenthalte in Wien, am Berklee College of Music (Boston) und in Paris. Als Gastmusiker trat er mit den drei großen Wiener Orchestern – den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern und dem Radio-Sinfonieorchester Wien (RSO) – auf.Darüber hinaus trat er mit dem Teheraner Symphonieorchester, dem Frankfurter Ensemble für Neue Musik sowie weiteren Ensembles für Neue Musik im Wiener Raum auf, darunter das Ensemble Kontrapunkte und die Orjazztra Big Band unter der Leitung von Christian Mutschpiel.

Seit dem Jahr 2000 ist Gerald Preinfalk Mitglied des Wiener Audioforum-Ensembles, eines der renommiertesten Ensembles für zeitgenössische klassische Musik in Europa. Er hat Werke für Saxophon-Solo, Saxophonquartett und Saxophonensemble komponiert, die auf chilinotes.com zu finden sind.

Er trat gemeinsam mit dem GeoGeMa-Trio, bestehend aus Georg Vogel und Matheus Jardim, sowie dem Prinezone-Oktett, zu dem unter anderem Elina Viluma und Georg Vogel gehören, auf. Außerdem war er als Begleitmusiker im Trio Paier-Valcic-Preinfalk tätig. Zusammen mit dem Trio Giuffre Zone, bestehend aus Per Mathisen und Christoph Cech, nahm er das Album „Fractal Beauty“ auf. Seit 2008 ist er Professor für klassisches Saxophon an der Kunstuniversität Graz. Im Jahr 2010 gründete er für Studierende und Absolventen das Saxophonensemble KUG-Sax-Sippia.

Im Jahr 2024 gründete er gemeinsam mit Saxophonpädagogen der Musikhochschule Steiermark das erste Steirische Saxophonfestival.Im Rahmen des Erasmus-Programms hielt er Meisterkurse in Ljubljana (Slowenien), Szczecinek, Breslau (Polen), München, Genf, Madrid, Tianjin (China) und Tokushima (Japan).