Viola

Alberto Stiffoni, B.A., B.A., M.A.

Er wurde in Treviso, Italien, geboren und begann im Alter von vier Jahren mit dem Geigenunterricht, wobei er bereits früh ein außergewöhnliches musikalisches Talent zeigte. Er studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz sowie an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf bei namhaften Musikern wie Andrei Bielow, Vesna Stankovic und Noé Inui und legte so ein solides und vielseitiges Fundament für sein Spiel.

Neben dem Violinspiel hat er sich auch auf das Violascospiel spezialisiert und schloss sein Studium am Staatlichen Konservatorium „Adria A. Buzzolla“ mit einem Diplom in Viola und einem Master in Violine mit hervorragenden Leistungen ab.Im Laufe der Jahre verfeinerte er kontinuierlich seine Spielkunst und wurde von internationalen Meistern wie Marco Rizzi, Krzysztof Wegrzyn, Pavel Vernikov, Igor Ozim und Christian Euler unterrichtet, wodurch er einen ausgereiften und feinfühligen künstlerischen Stil in der musikalischen Interpretation und Bühnenpräsenz entwickelte.

Als junger Musiker, der auf der internationalen Bühne aktiv ist, hat sich Alberto Stiffoni bei zahlreichen bedeutenden internationalen Wettbewerben einen Namen gemacht, darunter der zweite Platz beim 23. Internationalen Violinwettbewerb „Young Virtuoso – Zagreb“ sowie der Sonderpreis beim Internationalen Violinwettbewerb in Odessa 2018.Zusammen mit der Pianistin Irina Vaterl gewann er den ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb in Stockholm und wurde eingeladen, beim spanischen Kammermusikfestival „Joaquin Turina“ sowie bei renommierten Festivals in Italien wie „Nei Suoni dei Luoghi“ und „Asolo Musica“ aufzutreten.

Im Jahr 2017 wurde sein Kammermusikkonzert im Stadttheater „Giuseppe Verdi“ in Pordenone vom italienischen Rundfunk RAI aufgezeichnet und ausgestrahlt. Im Oktober desselben Jahres trat er als Solist mit dem Süddeutschen Philharmonischen Orchester auf und spielte Beethovens „Triple-Konzert“, wobei er eine reife und feinfühlige musikalische Ausdruckskraft demonstrierte.Als Mitglied des Oberton-Streichoktetts wurde er zu Auftritten an bedeutenden Veranstaltungsorten und Festivals eingeladen, darunter die Wiener Musikhalle, die Grazer Musikvereinigung, das Steirische Kammermusikfestival sowie das Clianthia-Sommerfestival in Jekaterinburg, Russland, und erntete in der Musikwelt breite Anerkennung.

Im Jahr 2018 wurde das Oberton-Streichoctet eingeladen, am Konzert zum 100-jährigen Jubiläum der Republik Österreich in der Wiener Hofburg teilzunehmen und vor dem österreichischen Bundespräsidenten aufzutreten.In dieser Zeit nahm das Ensemble die Alben „Slavic Soul“ (ARS Produktion, 2020) und „Tangabile“ (Oberton Records, 2021) auf und veröffentlichte sie, wodurch es seinen tiefgründigen und kreativen Kammermusikstil unter Beweis stellte.

Neben seinen Bühnenauftritten engagiert sich Alberto Stiffoni aktiv in der Kammermusik und der pädagogischen Arbeit. Er hat bereits mit Musikern wie Julian Arp, Christian Euler und Thomas Selditz zusammengearbeitet und wird 2022 im Rahmen des Styriarte-Festivals in einem Quintett auftreten.Im Jahr 2017 setzte er sich bei den Meisterkurs-Auswahlen des RAI-Sinfonieorchesters durch und wirkte anschließend an zahlreichen Produktionen und Konzertprojekten des Orchesters mit. Darüber hinaus erhielt er ein Stipendium für ein Weiterbildungsstudium am Konservatorium von Pinerolo. Seit 2023 unterrichtet er Violine und Viola an der Musikschule Gleisdorf und widmet sich der Förderung des musikalischen Nachwuchses.